Kurzer-Einblick-Unterrichtskonzept

Kurzer Einblick in das Unterrichtskonzept
+++Anatomisch – funktional betrachtet+++ 

Anatomisch betrachtet ist die Stimme ein Muskel, den man trainieren kann. Insofern ist Stimmtraining wie eine “Muckibude” für die Stimme, nur dass wir keine großen Hanteln und Gewichte dabei stemmen, da die Stimme ein relativ kleiner Muskel ist im Vergleich zu unserem Bicepsmuskel am Oberarm zum Beispiel. Die Stimme agiert auch nicht isoliert vom restlichen Körper, sondern ist eingebettet in ein komplexes Muskel – und Knorpelsystem und reagiert auf Impulse, die von der Sohle bis zum Scheitel aus auf die Stimme wirken. (Zumindest zu Beginn der sängerischen Entwicklung.) Das funktionale Stimmtraining eröffnet einem diese muskulären und neurologischen Zusammenhänge, sowohl in der körperlichen Sinneswahrnehmung als auch mit der kognitiven Wahrnehmung. Hierfür ist der Dialog entscheidend, denn in ihm wird das Erlebte verbalisiert und kann so immer mehr in das Bewusstsein integriert und somit wiederholbar gemacht werden. Bewertung findet in meinem Unterricht nicht statt, sondern eine differenzierte Orientierung durch eine gemeinsame Reflexion über die Vorgänge in Bezug auf die Stimme, so dass die Sängerin/ der Sänger lernt, diese für sich einzuordnen.

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